Redlich kommunizieren – aber wie?

Gute Kommunikation lebt von Leidenschaft, einer redlichen Haltung und einer Vielzahl praktischer Kompetenzen. Gerade bei kontroversen Themen wie Tierversuchen stehen ihr aber auch Sorgen und Ängste entgegen. Und nicht alle Beteiligten können sich aussuchen, was sie unter welchen Bedingungen kommunizieren dürfen (oder müssen). Da hilft es, den Blick auf Wesentliches zu richten – und die eigene Kommunikation in einem geschützten Raum strukturiert zu üben.

So dachte es sich wohl auch die Sprecherin eines Kölner Forschungsinstituts, die mich 2017 auf einer Tagung des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation ansprach, ob ich meine persönlichen Erfahrungen nicht auch einmal mit anderen teilen wolle. Daraus entstanden meine ersten beiden Kommunikationsworkshops – und kurz darauf weitere Anfragen, sie auch an anderen Einrichtungen zu wiederholen. Bald reichte mein Jahresurlaub nicht mehr aus, um all diese Termine ehrenamtlich wahrzunehmen, sodass ich seit 2020 ganz offiziell als freiberuflicher Kommunikationstrainer tätig bin. Dennoch bleibt die Anzahl der Kurse beschränkt, damit ich mich auch Forschung und Lehre widmen kann.

Zu meinen Auftraggeber:innen gehören:

  • Akademie für Tierärztliche Fortbildung, Berlin
  • Deutsches Rheumaforschungszentrum, Berlin
  • Universitäten (z.B. Hohenheim, Oldenburg)
  • Max-Planck-Institute (z.B. Freiburg, Göttingen)

Darüber hinaus halte ich auf Einladung (auch unentgeltlich) Workshops und Vorträge für:

  • Universitäten (z.B. ETH Zürich, IST Austria, Charité)
  • Forschungsinstitute (z.B. CNIC Madrid, MDC Berlin)
  • Schulen (Lise Meitner School of Science, Neukölln)
  • Fachgesellschaften (FELASA, SAVIR, GV-SOLAS, IGTP, DVG)
  • WissKomm-Treffen (Forum WissKomm, Nawik, WiD)

Teilnahmegebühren

Gern erstelle ich individuelle Angebote für Hochschulen, Forschungsinstitute und ähnlich gemeinwohlorientierte Einrichtungen. Die jeweiligen Kursgebühren berechne ich pauschal (d.h. pro Workshop, nicht pro Person). Gemäß Kleinunternehmerregelung nach §19 UStG sind sie von der Umsatzsteuer befreit.

Um meine Unabhängigkeit zu wahren, biete ich Workshops für Mitarbeitende gewinnorientierter Unternehmen nur pro bono an (d.h. ich lasse mir meine Reisekosten erstatten, erhalte aber keinerlei Honorar).

Darüber hinaus biete ich ich pro-bono-Workshops für gemeinnützige Organisationen mit geringem Budget an (z.B. studentische Initiativen).


Aktuelles Kursangebot

Mein Trainingsangebot richtet sich an Forschende, Studierende, Tierpfleger:innen und Veterinär:innen, aber auch an hauptberuflich Kommunizierende. Über Statusgruppen hinweg durchmischte Gruppen bieten ein besonders hohes Potential für Perspektivwechsel – und damit auch für die Organisationsentwicklung.

Kurssprachen:

  • Englisch
  • Deutsch

Kursformate:

  • eintägige Präsenzworkshops (z.B. 5 Stunden)
  • mehrtägige Präsenzworkshops (aufeinanderfolgend)
  • mehrtägige Präsenzworkshops (mit Reflexionsphase)
  • Online- und Hybridworkshops

inhaltliche Schwerpunkte:

  • Kommunikation im privaten Umfeld
  • Kommunikation im Berufsalltag; interne Fehlerkulturen
  • externe Erwartungen und die Kommunikation von Fehlern
  • Krisenkommunikation (auch vor der Krise)
  • Zahlen, Daten, Fakten zur Tiernutzung
  • rechtliche und ethische Perspektiven
  • redliche Argumente pro und contra
  • Deeskalation und rhetorische Fallstricke
  • eigene Bedürfnisse und Grenzen
  • Kanäle (mündlich, schriftlich, Social Media)
  • eigene Botschaften kompakt formulieren
  • kritische Nutzung von KI-Schreibwerkzeugen


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Hier entsteht demnächst ein Kontaktformular. Bis dahin können Sie mich gern auf LinkedIn erreichen: https://de.linkedin.com/in/dehmelt