
vstl. 2026 – Masterabschluss Higher Education (M.A.), Hamburg
seit 2026 – Forschung und Lehre an der HHU Düsseldorf (unbefristet)
2024-2026 – Lehrbeauftragter, Universität Tübingen
2024 – Baden-Württemberg-Zertifikat Hochschuldidaktik
2021 – Preis der Dr.-K.-H.-Eberle-Stiftung für Digitale Lehre
2016, 2017, 2023 – Lehrpreis der Studierenden
Meine Lehrveranstaltungen
Wissen nicht bloß mitzuteilen, sondern andere Menschen zu eigener Arbeit zu befähigen, ist eine der dankbarsten Aufgaben überhaupt. Dieser darf ich mich seit langem als Dozent widmen.
Zum Beispiel in folgenden Lehrveranstaltungen der Universität Tübingen:
- Vorlesung “Essential Mathematics for Neuroscience”, 2015-2025 (Mathematik im Nebenfach)
- Vorlesung “Model Organisms in Neuroscience”, 2024-2025 (Neurobiologie)
- Modul “Essential Data Analysis in Neuroscience”, 2016 (Forschendes Lernen in den Neurowissenschaften)
Zuvor habe ich u.a. an der Ecole Normale Supérieure in Paris, am Champalimaud Centre for the Unknown in Lissabon, und der ETH Zürich zur Lehre beigetragen. (Das Bild oben zeigt einen Gastvortrag an der LMU München 2024.)
Meine Lehrentwicklungsprojekte
Wichtig ist mir, dass unsere Lehr- und Lernmethoden nicht auf der Stelle treten. Stattdessen will ich best practices aufnehmen und, wo möglich, neue und besseren Lösungen ausprobieren. So beteilige ich mich auch an der Entwicklung neuer Lernmaterialien wie OERs (Open Educational Resources):
abgerechnet:
Audiomaterial als Open Educational Resources
flexMath:
Videomaterial als Open Educational Resources
Wissenschaftsdidaktik
Wo immer Menschen gemeinsam an Projekten arbeiten, besteht die Gefahr, betriebsblind zu werden. So übersehen wir nicht bloß naheliegende Lösungen – sondern wir machen es kreativen Menschen auch unnötig schwer, unser Team zu verstärken und neue Impulse zu geben.
Woran erkennen wir, ob jemand talentiert ist oder nicht? Woran bewerten wir den Lernerfolg Studierender? Wo ecken wir zwischenmenschlich an?
Theoretisch kann man das oft als Sozialisationsprozess beschreiben – und wenn es konkret um wissenschaftliche Forschungsteams geht, auch mal als “disziplinäre Enkulturation”. Wie wir diese (absichtlich und unabsichtlich) gestalten, und wie wir lernen können, sie überhaupt erstmal wahrzunehmen, birgt viel praktisches Verbesserungspotential.
Dem widmet sich die Wissenschaftsdidaktik – also die Selbstreflexion fachlich Tätiger, der ich mich auch selbst verschrieben habe. Zum Beispiel mit diesem 2024 veröffentlichten Buchkapitel zu den impliziten Inhalten wissenschaftlicher Datenvisualisierungen, ihren Risiken und Chancen:
Dehmelt, Florian Alexander (2024). Wissenschaftliche Bilder und ihre Kommunikation als Ausgangspunkt von Wissenschaftskritik. In: Gabi Reinmann/ Rüdiger Rhein (Eds.), Wissenschaftsdidaktik IV (207-230). Bielefeld: transcript Verlag. https://doi.org/10.14361/9783839462973-012